Produktinformation & Forschungsergebnisse

Produktinformation: HUMUS streufertig

Ausgangsmaterial: Traubentrester
Eigenschaften: organischer Naturdünger, angenehmer Geruch, streufertig
Art der Erzeugung natürliche, biologische Prozesse  -  patentiertes Verfahren

Spezifikationsdaten (Mittelwerte)

 

Trockensubstanz

60 %

Wasser H2O

40 %

organische Substanz (Glühverlust)

90 %

Asche

10 %

Volumengewicht

520 g/l

Salzgehalt

1,8 g/l

pH - Wert

7.2

C:N Verhältnis

15:1

Makronährstoffe [%]

 

Gesamtstickstoff (N)

3,1

Phosphat (P2O5)

0,85

Kaliumoxid (K2O)  (Durchschnitt v. 42 Analysen)

3,3

Calciumoxid (CaO)

1,9

Magnesiumoxid (MgO)

0,3

Spurenelemente [mg/kg]

 

Bor (B)

41

Eisen (Fe)

2400

Kupfer (Cu)

31

Mangan (Mn)

97

Molybdän (Mo)

3

Zink (Zn)

76

   

Anwendungsbereiche und Aufwandsmengen
als Bodenaktivator für jede Umstellungsfläche der optimale "Starter" mit ca. 6 t/ha; zur Düngung für alle Böden und alle Pflanzen mit ca. 3 – 4 t/ha, abhängig von der Versorgung und dem Bedarf

Unbedenklichkeitserklärung nachHerstelelrangaben
Bei sachgerechter Anwendung ist eine Schädigung der Gesundheit von Menschen und Haustieren oder des Naturhaushaltes oder der Fruchtbarkeit des Bodens sowie eine diesbezügliche Gefährdung ausgeschlossen.

Nachweis über die gemachten Angaben
Untersuchungsergebnisse: Landwirtschaftskammer Hannover, Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt Hameln, Lufa Speyer, Institut Koldingen, TU Wien, Universität Bonn, Geisenheim, Wageningen u. a. m.

Zuordnung gemäß Düngemittelrecht
Wirtschaftsdünger.

Forschungsergebnisse beim Einsatz von HUMULUS Traubentresterdünger

Alternativen im Pflanzenschutz zum Einsdatz von Pflanzensdchutzmuitteln bieten Verfahren, bei denen nicht die Abtötung der Schaderreger im Vordergrund steht, sondern die Förderung der Widerstandsfähigkeit der Pflanzen hervorgehoben wird. Zahlreiche Berichte zu diesem als "induzierte Resistenz" bezeichneten Phänomen liegen vor und zeigen, daß der Befall von Pflanzen mit Krankheitserregern durch den Einsatz apathogener Mikroorganismen bzw. mikrobielle Stoffwechselprodukte beeinflußt werden kann.

Folgende Ergebnissebeim Einsatz von HUMULUS Traubentresterdünger wurden dem Hersteller genannt:

TU Wien, Dr. Streichbier: Der Pilzbefall von Pflanzenkulturen kann nach einer Tresterdüngung entscheidend verringert werden. Es gelang, die durch den Pilz Fusarium bedingte Ausfallrate in Nelkenplantagen um die Hälfte zu senken. Ein weiteres überraschendes Ergebnis: die Far-benintensität der Nelken war auffallend höher. Der wichtigste Effekt für die Pflanze ist die Stärkung ihrer Pathogenitätsresistenz. Die im Trester enthaltenen Lignin- und Gerbstoffe erhalten den Pflanzen die Kraft, selbst leichter mit Infektionen fertig zu werden.

TU Wien, Dr. Prey: "Die tresterbehandelten Blumen wiesen eine um 10 % intensivere Blütenfarbe auf." Ebenfalls wurden gute Erfolge gegen Fusarium oxysporum in Gurken, Tomaten, Kürbisse und Mais erzielt.

Institut für Pflanzenkrankheiten, Bonn: A. Stindt, Prof. Dr. H. C. Weltzien: Erfolge gegen Rhizoctonia und Phytophthora in Containersubstraten.

Extrakte mit fungizider und fungistatischer Wirkung gegen bodenbürtige Phytophtora-Arten. Gute Erfolge gegen Kartoffelphytophthora infestans, Tomaten-Ph. infestans, Weinreben Plas-mapora vitucola, Zuckerrüben Erysiphe betae, Wintergerste-E. graminis und Ackerbohne - Bo-trytis fabae.

Der Traubentresterkompostextrakt bewies auf allen Standorten eine leicht befallsdrückende Wirkung, die bis auf einen Standort alle Signifakanz erreichten.

Gute Erfolge auf Botrytis cinvea an Salat und Buschbohnen.

Bekämpfen von Pflanzenkrankheiten durch HUMUS flüssig:

Pflanzenart

Erreger

Wirksamkeit

Anwendung

Gurke

Falscher Mehltau
Pseudoperanospora cubensi ,(Berk.et Curt.)

82 %

vorbeugend

Salat, Buschbohne

Botrytis cinerea

75 - 100 %

vorbeugend

Erbeeren

Botyris cinerea

15 - 20 %

vorbeugend

Gurke

Echter Mehltau
Sphaerotheca fuliginea

bis 40 %

vorbeugend

Gerste

Echter Mehltau
Erysiphe graminum

bis 50 %

vorbeugend

Erbsen

Umfallkrankheit
Phytium ultimum

bis  90 %

Samen 30 min. einweichen und rücktrocknen

Eine befallsmindernde Wirkung von HUMUS auf folgende Erregergruppen ist gegeben:

  • Echter Mehltau (Sphaerotheca, Erysiphe etc.)
  • Falscher Mehltau (Pseudoperonospora etc.)
  • Grauschimmel (Botrytis)
  • Umfallkrankheit (Phytium)
  • Kraut- u. Knollenfäule, Braunfäule (Phytophtera)

  N. Krämer, Hannover, seit 1999 Shop: www.imgarten.de